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Was ist die Strafbarkeit von Fake-Shops?

Fake-Shops erfüllen regelmäßig den Straftatbestand des Betrugs gemäß § 263 StGB. Betreiber handeln vorsätzlich, täuschen über Warenverfügbarkeit und Zahlungsabwicklung. Zusätzlich können weitere Tatbestände wie Computerbetrug oder  Datenausspähung vorliegen.

Fake-Shops sind in der Regel betrügerische Online-Shops, die vortäuschen, reale Produkte zu realistischen Preisen zu verkaufen, aber nach erfolgter Zahlung keine Ware liefern. Juristisch liegt darin regelmäßig ein Fall von Betrug (§ 263 StGB) vor, da Käufer durch falsche Angaben über Warenverfügbarkeit und Seriosität des Shops zu einer Vermögensverfügung verleitet werden. Weitere Straftatbestände können Computerbetrug (§ 263a StGB) oder Datenausspähung (§ 202a StGB) sein. Beispiel: Ein Online-Shop bietet Elektronikprodukte zu Marktpreisen an, inklusive Impressum mit kopierten Daten eines existierenden Händlers. Kunden überweisen per Vorkasse, erhalten aber nie eine Lieferung. Ermittlungen ergeben, dass der Shop gezielt zur Täuschung erstellt wurde, mit Servern im Ausland und automatisierter Zahlungsabwicklung.  Auch IT-Dienstleister, die wissentlich Infrastruktur für kriminelle Zwecke bereitstellen, können sich strafbar machen.

Unsere Leistungen bei rechtlichen Fragen zu Fake-Shops

Unsere Kanzlei unterstützt Mandanten bei sämtlichen rechtlichen Aspekten rund um Fake-Shops – sei es aus Sicht betroffener Kunden, Webshop-Betreiber oder IT-Dienstleister.

  1. Strafrechtliche Bewertung: Prüfung, ob ein Fall von Betrug oder anderen Straftatbeständen vorliegt.
  2. Strafanzeige und Geschädigtenvertretung: Unterstützung bei der Erstattung von Strafanzeige sowie Begleitung durch das Ermittlungsverfahren.
  3. Beweissicherung: Technische und rechtliche Sicherung relevanter Daten (z. B. Domaininhaber, Serverlogs, Screenshots).
  4. Gegnerermittlung: Zusammenarbeit mit IT-Forensik-Partnern zur Identifikation der Verantwortlichen, auch bei Auslandsservern.
  5. Vertretung von Betroffenen: Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche (z. B. Rückzahlung, Schadenersatz) für geschädigte Käufer.
  6. Beratung für Händler: Schutz vor Identitätsmissbrauch und rechtliche Schritte bei missbräuchlicher Nutzung ihrer Daten.

Kontaktieren Sie uns für eine schnelle Ersteinschätzung oder eine umfassende rechtliche Beratung.

Stand: 02.04.2026

Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Sie sind allgemeiner Natur und berücksichtigen keine individuellen rechtlichen Fragestellungen oder spezifischen Fälle. Für eine rechtliche Beratung, die auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

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