Welche Sorgfaltspflichten hat der Kunde beim Online-Banking?
Beispiel: Ein Kunde erhält eine täuschend echte Phishing-E-Mail und gibt auf einer falschen Internetseite seine Zugangsdaten ein. Cyberkriminelle überweisen daraufhin einen vierstelligen Betrag vom Konto. Die Bank verweigert die Erstattung mit Verweis auf Verletzung der Sorgfaltspflichten, da der Kunde auf die Echtheit der Seite hätte achten müssen (z. B. URL, Sicherheitszertifikat). Solche Fahrlässigkeit kann zu einem Haftungsausschluss der Bank führen, solange sie ihre eigenen Sicherungspflichten eingehalten hat.
Zusätzlich ist darauf zu achten, nur aktuelle, sichere Software zu verwenden und regelmäßig die Kontoauszüge zu prüfen.
Unsere Leistungen bei Online-Banking-Sorgfaltspflichten
- Prüfung der Haftungslage: Wir analysieren, ob und in welchem Umfang der Kunde oder die Bank für entstandene Schäden haftet.
- Durchsetzung von Erstattungsansprüchen: Unterstützung bei der Rückforderung unrechtmäßiger Abbuchungen oder im Falle einer abgelehnten Erstattung.
- Vertretung im außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren: Wir übernehmen die Kommunikation mit der Bank und vertreten Ihre Interessen konsequent, auch vor Gericht.
- Beratung zu Präventionsmaßnahmen: Aufklärung zu technischen und rechtlichen Sorgfaltsanforderungen zur Minimierung des Haftungsrisikos im Online-Banking.
Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Sie sind allgemeiner Natur und berücksichtigen keine individuellen rechtlichen Fragestellungen oder spezifischen Fälle. Für eine rechtliche Beratung, die auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten ist, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.
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