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Abgasskandal bei VW - Ihre Möglichkeiten

Sollten Sie Betroffener des VW Abgasskandals sein, unterstützen wir Sie mit der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Zwischenzeitlich gibt es seitens der Gerichte bereits klare Aussagen zu den Rechten der Geschädigten.

Als erstes Oberlandesgericht hat das OLG München die Anspräche der Geschädigten im VW Skandal bestätigt.

In dem betreffenden Verfahren haben die Richter den beklagte Händler zur Kostentragung verpflichtet. Nach der Prüfung des Sachverhalts ging das OLG davon aus, dass der Geschädigte hier das Berufungsverfahren gewonnen hätte.

Ich bin vom Abgasskandal betroffen und wünsche eine kostenlose Erstberatung durch einen Rechtsanwalt.

Ihre Rechte als Geschädigter des Abgasskandals

Viele Autokäufer der Marken VW, Seat, Audi, Skoda leiden bereits heute unter den Folgen des Abgasskandals. Ein finanzieller Schaden entsteht einerseits durch einen Wertverlust des Fahrzeugs im Falle eines Verkaufs. Außerdem berichten viele Fahrzeugbesitzer von erhöhten Verbrauchswerten nachdem sie Ihre Fahrzeuge "nachbessern" ließen.

Rückrufaktionen durch VW lösen das Problem nicht.

Das heißt, selbst bei einer "Nachbesserung durch eine Werkstatt" bleibt das Fahrzeug mangelbehaftet.

Ein Software-Udate, wie vom VW-Konzern angeboten, behebt daher das Problem nur teilweise. Ein Schadenersatz ist weiterhin für viele Fahrzeugbesitzer denkbar.

Vor einer Nachbesserung einen Anwalt befragen!

Bevor betroffene Fahrzeugbesitzer einer Nachbesserung zustimmen sollten sie zunächst unsere anwaltliche Hilfe beanspruchen. Wir überprüfen zunächst weitere Ansprüche und besprechen mit Ihnen gemeinsam die optimale Vorgehensweise. Dies kann, wie durch mehrere Gerichte bestätigt, die Rückgabe des Fahrzeugs und die Erstattung des Kaufpreises sein.

 

Rechtsanwalt Andreas Lutz Stuttgart

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Vom Abgasskandal Betroffene Fahrzeuge

Die folgenden Fahrzeugmodelle sind nach bisheriger Kenntnis von der "Schummel-Software" betroffen.

Je nach Hersteller betrifft dies Fahrzeuge, die zwischen 2008 und 2015 produziert wurden.

VW

VW Golf VI 1.6 TDI

VW Golf VI 2.0 TDI

VW Passat VII 1.6 TDI

VW Passat VII 2.0 TDI

VW Polo 1.6 TDI

VW Polo 1.2 TDI Blue Motion

VW Sharan 2.0 TDI

VW Tiguan I 2.0 TDI

VW Touran 1.6 TDI

VW Touran 2.0 TDI

VW Scirocco 2.0 TDI

VW CC 2.0 TDI (EA 189)

VW EOS 2.0 TDI (EA 189)

VW Beetle 2.0 TDI

VW Caddy 1.6 TDI

VW Caddy 2.0 TDI

VW Amarok 120KW bis 2012

Audi

Audi A1 1.6 TDI

Audi A1 2.0 TDI

Audi A3 1.6 TDI

Audi A3 2.0 TDI

Audi A4 2.0 TDI

Audi A5 2.0 TDI

Audi A6 2.0 TDI

Audi Q3 2.0 TDI

Audi Q5 2.0 TDI

Audi TT 2.0 TDI

Seat

Seat Ibiza

Seat Leon

Seat Altea

Seat Alhambra

Seat Exeo

Seat Toledo

Skoda

Skoda Octavia 1.6 TDI

Skoda Octavia 2.0 TDI

Skoda Fabia 1.6 TDI

Skoda Roomster 1.6 TDI

Skoda Superb 1.6 TDI

Skoda Superb 2.0 TDI

Skoda Yeti 1.6 TDI

Skoda Yeti 2.0 TDI

Skoda Rapid 1.6 TDI

Aktuelle Urteile zum Abgasskandal

Wir informieren Sie regelmäßig über aktuelle Urteile und Gerichtsbeschlüsse zum VW Abgasskandal.

 

LG Offenburg gewährt Schadensersatz wegen sittenwidriger Schädigung

Anders als das LG Braunschweig in seiner Entscheidung vom 24. April 2017, Az. 11 O 3993/16, bejaht das LG Offenburg im Rahmen des VW-Abgasskandals in seiner Entscheidung vom 12. Mai 2017 eine sittenwidrige Schädigung gem. §§ 826, 31 BGB durch das in Verkehr bringen eines Fahrzeugs unter Verschweigen einer gesetzeswidrigen Softwareprogrammierung.

 

LG Zwickau gewährt fabrikneues typengleiches Ersatzfahrzeug

Das LG Zwickau hat in seiner Entscheidung vom 12. Mai 2017, Az. 7 O 370/16 entschieden, dass die Beklagte dem Kläger ein mangelfreies fabrikneues typengleiches Ersatzfahrzeug nachzuliefern hat. Das Auto muss aus der aktuellen Serienproduktion des Herstellers stammen und eine identische technische Ausstattung wie das aufgrund einer Schummelsoftware mangelhafte Fahrzeug haben. Die Nachlieferung des fabrikneuen Fahrzeugs hat Zug um Zug gegen Rückübereignung des mangelhaften Fahrzeugs zu erfolgen. Der Käufer muss für die Benutzung des mangelhaften Fahrzeugs keinen Wertersatz leisten.

LG Paderborn stellt Mangelhaftigkeit sowie Erheblichkeit des Mangels fest

Das Landgericht Paderborn gab in seinem Urteil vom 15.02.2017, Az. 4 O 231/16 einem Kläger Recht, der den Kaufpreis seines VW Tiguan von dem Hersteller zurück haben wollte.

Das Gericht stellte die Mangelhaftigkeit des Fahrzeugs fest und deklarierte gleichzeitig den Mangel als nicht unerheblich.

Die Beklagte wurde vom Gericht zur Rückzahlung des Kaufpreises nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verurteilt, Zug um Zug gegen Rückgabe des Fahrzeugs.

Der Kläger hat jedoch Wertersatz für den durch den Gebrauch entstandenen Wertverlust des Fahrzeugs zu leisten.

LG Heilbronn stellt merkantilen Minderwert aufgrund eingebauter Schummelsoftware fest

Der Einbau einer uzulässigen Schummelsoftware zur Motorsteuerung führt nach Ansicht des LG Heilbronn, Az. 9 O 111/16 zu einem merkantilen Minderwert des Fahrzeugs, der nicht nachgebessert werden kann!

Ein merkantiler Minderwert entsteht u.a., wenn die Reparatur allein nicht zur Entschädigung des Gläubigers ausreicht. Selbst wenn das Fahrzeug ordnungsgemäß repariert wurde und wieder voll funktionstüchtig ist, kann es sein dass der Markt das Fahrzeug mit einem niedrigeren Preis bewertet als ein vergleichbares Fahrzeug, welches nicht repariert werden musste. Diese Differenz wird als merkantiler Minderwert bezeichnet. Der Schädiger muss den merkantilen Minderwert zusätzlich zum Reparationsaufwand ausgleichen.

Gerade im Kfz-Bereich hat der merkantile Minderwert eine große Bedeutung. Nämlich dann, wenn wegen dem Verdacht von verborgen gebliebenen Schäden ein geringerer Preis für ein "beschädigtes Fahrzeug" gezahlt wird als es, im Vergleich zu baugleichen Fahrzeugen, eigentlich Wert wäre.

Aufgrund des merkantilen Minderwerts war der Käufer eines neuen Audi Q3 berechtigt den Kauf rückabzuwickeln.

OLG München bestätigt Rechte der Autokäufer

Im VW Abgasskandal hat nun auch erstmals ein Oberlandesgericht in der Hauptsache entschieden.

Durch die Kostenentscheidung vom 23. März 2017, Az. 3 U 4316/16 geht das OLG davon aus, dass der geschädigte Autokäufer das Berufungsverfahren gewonnen hätte. Der Händler wurde zur Kostentragung verpflichtet.

In der Vorinstanz beim Landgericht Traunstein wies dieses die Ansprüche des Klägers noch zurück. Auch ein Vorleigen eines Mangels am Fahrzeug durch die Manipulationssoftware rechtfertige einen Rücktritt nicht.

 

LG Braunschweig verneint Haftungsansprüche wegen Betrugs

Das LG Braunschweig hat im Rahmen des VW-Abgasskandals mit dem Urteil vom 25. April 2017, Az. 11 O 3993/16, eine Klage auf deliktische Haftungsansprüche gegen den Hersteller eines VW Polo 1.2 TDI, der mit einer sogenannten "Schummelsoftware" ausgestattet war, abgewiesen.

 

 

LG Kempten bestätigt Minderwert von 10%

Das Gericht geht davon aus, dass trotz Nachbesserung eine Auswirkung auf den Wiederverkaufspreis zu erwarten ist. Ein Minderwert von 10% wird vom Gericht angenommen.

LG Kleve bestätigt Rücktritt wegen verspäteter Nachbesserung

LG Braunschweig zur Rückabwicklung des Kaufvertrags

Das Landgericht bestätigt einen - nicht unerheblichen - Sachmangel im Sinne des § 434 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 BGB.

Der Fahrzeugeigentümer kann das betroffene Fahrzeug, ein Skoda Fabia 1.6 TDI, gegen Rückzahlung des Kaufpreises zurückgeben.